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12 Stunden im Fahrradsattel bei MTB-Europameisterschaft
Datum:
14.09.2013
Quelle:
Kreisbote
Rubrik:
Sport



Artikel

Dießen – Die Premiere war ein voller Erfolg. 298 Fahrerinnen und Fahrer machten sich am vergangenen Samstagmorgen um 7 Uhr auf die Strecke, um bei der 12-Stunden Mountainbike-Europameisterschaft Dießen am Ammersee mitzufahren.

Michael Kalivoda (vorne) feierte einen klaren Sieg.

Sei es als Einzelstarter, als Zweier-, Vierer- oder Sechserteam. Bei denen, die die ganze Zeit im Sattel saßen, war Michael Kalivoda der Schnellste. Auf dem knapp acht Kilometer langen Rundkurs rund um den Schatzberg legte der Garmisch-Partenkirchner 35 Runden zurück. Damit kam er auf 271 Kilometer und 4600 Höhenmeter. „Da ich die letzten zwei Monate aus privaten Gründen so gut wie nicht trainieren konnte, musste ich noch mehr als sonst taktisch fahren und viel Kampfeinsatz zeigen“, meinte Kalivoda. Zu Beginn sah es noch nicht nach einem Sieg aus. „Da es bei solchen Rennen in den ersten Runden doch sehr hektisch zugeht und man absolut keinen Überblick über seine aktuelle Position hat, versuchte ich mich aus all den Positionskämpfen rauszuhalten und erstmal mein individuelles Renn- tempo zu fahren“, berichtet der 42-Jährige. „Aber gerade als sich eine vierköpfige Spitzengruppe gefunden hatte, fuhr ich einen Hinterradplatten und so musste ich dem Feld einige Zeit wieder hinterherfahren.“ Doch dann fand er seinen Rhythmus und mit konstanten Rundenzeiten übernahm er nach zwei Stunden Fahrzeit die alleinige Führung. „Nach einem Drittel der Renndauer fehlten mir nur noch vier Fahrer für den kompletten Rundengewinn und ich nahm Kumpel Flo Probst mit in den Windschatten. Nur zwei Runden später hatte ich alle Einzelfahrer überrundet und folglich lag auch Florian ab diesem Zeitpunkt auf Rang zwei“, blickt er auf das Rennen bei knapp 30 Grad im Schatten zurück. „So hatte ich den größten Konkurrenten an meinem Hinterrad. Wir konnten zu zweit die restlichen sieben Rennstunden das Rennen kontrollieren.“ Am Ende war Kalivoda glücklich: „Die Rennsaison 2013 war durchwachsen, aber nach dem Vizeweltmeistertitel über 12 Stunden freue ich mich, dass dieser schöne Erfolg noch dazugekommen ist.“ In der Hauptklasse der Herren (bis 40 Jahre) fuhr Stefan Bachmaier auf Rang zwei. Der Grainauer legte 33 Runden zurück, mehr schaffte nur Probst. In der Mixed-Kategorie bei den Zweierteams, die sich beliebig abwechseln konnten, war das Mittenwalder Duo Stefanie Börold / Martin Reischer am Start. Sie kamen nach zwölf Stunden auf 28 Runden und belegten Rang sieben. Das Feedback von ihnen war sehr positiv: „Eine tolle, anspruchsvolle Strecke und eine top Organisation. Es hat einfach alles gepasst. So wünscht man sich das immer“, war aus vielen Kehlen zu hören. Insgesamt legten die 298 FahrerInnen erstaunliche 24917,2 Kilometer zurück.  tf

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