Es ist immer schwierig sich nach acht Monaten ohne Wettkampf sein aktuelles Leistungsvermögen einzuschätzen, aber nach dem guten Leistungstest im April und den letzten Wochen mit einigermaßen Zeit für längere Trainingsumfänge, hatte ich mir für eines der Saisonhighlights schon Einiges ausgerechnet. Dass der jährliche Termin der 12 Stunden Weltmeisterschaft für mich zeitlich zu früh im Jahr kommt, ist immer etwas schade aber nicht änderbar.

Die Strecke am Gögerl in Weilheim ist ja seit einigen Jahren unverändert und so war mir klar, dass es nach den starken Regenfällen der Vortage zu einer rutschigen und matschigen Angelegenheit in den Trailpassagen werden würde. Also ging ich ab der ersten Rennrunde keinerlei Risiko in den Abfahrten ein und verlor hier schon wertvolle Zeit auf die Konkurrenz. Aber auch bergauf lief es heuer ungewöhnlich schwer und so war es nicht verwunderlich, dass ich mich nach dem ersten Renndrittel auf Platz fünf in der Gesamtwertung wiederfand.

Bis zum Zielschluß nach 12 Stunden konnte ich zwar konstante Rundenzeiten fahren und mich somit auch auf einen ungefährdeten zweiten Gesamtrang vorarbeiten, aber im Vergleich zu früheren Jahren hatte ich am Ende gute zwei Runden weniger auf der Habenseite und musste mich mit dem Vizeweltmeistertitel begnügen. Da tröstet auch ein WM-Titel in meiner Altersklasse (Ü40) nicht über die schwache Leistung an diesem Tag hinweg.

Bis zu den nächsten Rennen bleibt mir noch ausreichend Zeit an meiner Form zu arbeiten und lege den Fokus nun auf die Titelverteidigung bei der 12 Stunden MTB Europameisterschaft, die Ende Juli ausgetragen wird.

Mehr Details in Kürze unter der Rubrik "Rennberichte"......................